Steffi: USA 2001

Sonntag, "Tag 21 ": Williams Family Ranch

Doby, einer von Carrols und Roys Söhnen kam zur Ranch und wir machten uns nun doch auf die Suche nach den Kühen, die auf Nachbars Koppeln gelandet waren. Dort angekommen trennten wir uns, Roy (& Highpocket) nahm Harald (& Sugarbabe) mit und Doby (& Cocopuff) krauchte mit mir (& Tadpole) die unmöglichsten Hänge entlang, hoch, runter. Einmal ist Tadpole mit mir eine fast senkrechte Felswand hoch. Keine Ahnung, wie sie das geschafft hat. Das kann man eigentlich nicht beschreiben!

Als wir Roy und Harald wieder trafen hatten sie zwar keine Kühe gefunden, dafür aber einen Hund verloren. Roy dachte, daß die junge Hündin Audrey von einem Pferd getreten wurde. Aber Harald meinte, sie wäre "nur" in einen Kaktus gerannt. Jedenfalls war sie mit einem lauten Jaulen wie von der Tarantel gestochen losgesaust und wurde nicht wieder gesehen.


Wir ritten nun zu einer anderen Koppel, von dort aus ging es einen Hohlweg runter zum Gate der Williams Family Ranch. Kaum Chance, die Rinder da zu überholen und durch das Gate zu treiben. Roy war sich nicht so sicher, ob die Hunde das packen, also platzierte er uns am Gate. Die beiden neuen Hunde waren bis dahin fleißig bei Roy mit gerannt, aber nun waren sie "platt" und warteten lieber bei uns im Schatten.

Irgendwann tauchten dann Doby und Roy wieder auf. Ohne Kühe. Und inzwischen war es dem bunten Hund zu langweilig geworden, er war stiften gegangen. Nur noch der braune war da. Wir ritten zurück zur Ranch, ohne Kühe, mit 2 Hunden weniger. Hmmm... Zu Hause angekommen stellte sich aber heraus, daß Audrey und der Bunte inzwischen auch angekommen waren. Roy war froh, daß seiner Audrey nichts passiert ist. Und wir freuten uns, daß der Bunte nun die Ranch als sein zu Hause ansah. Er hätte sich ja auch auf den Weg nach Wickenburg machen können.


Roy fuhr abends wieder in die Stadt, nach Phoenix, wo er die Woche über arbeitet. Er kommt erst am Freitag nachts oder Sonnabend frühs auf die Ranch, also hieß es schon Abschied nehmen.

Unser Tag endete - wie immer - am Swimming Hole. Als wir zum Korral wollten rief uns Carrol hinterher, wir dürften auch "bareback" reiten, also ohne Sattel. Toll! Meine kleine Tadpole ist aber mit einem solchen Schwung die Hänge hoch, daß sie mir beim ersten Mal fast unter dem Hintern weg gesprungen ist.

Abends schauten wir uns mit Carrol bei einem Glaswein ein Video von der Schively Ranch an. Und wie gewöhnlich hing Audrey am Fenster und bettelte... :-)





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