Steffi: USA 2001
Sonnabend, "Tag 13 ": JX Ranch

Und noch ein Branding! :-) ... mein letztes... :-(


Dieses Mal bat ich darum, Sonny reiten zu dürfen. "Kein Problem! ".

Es war eine ziemlich große Truppe, Mimi sagte: "ober-coole College Kids "... Es war ok, aber nicht so familiär wie bei den Brandings am vorigen Wochenende.

Dieses Mal mußten wir die Herde zusammen treiben und zum Korral bringen. Das hat echt Spaß gemacht. Aber es war leider nur wenig zu reiten, die Koppel war nicht sehr groß.



Zum Glück kamen die "motorisierten Cowboys" zu spät. Sie wollten mit ihren Motorrädern beim Rinder Treiben helfen. Und es ist kaum zu glauben, aber es rückte sogar ein Cowboy hoch zu Harley an. Es war ein witziges Bild, die Harley Davidson mang all den Trailern, Pferden und Rindern.

Zuerst wurden die erwachsenen Rinder verdoktert, danach wurden die Kälber geropt. Dieses Mal hatten es die Cowboys nicht so einfach, da die Rancherin vorgab, welches Kalb sie geropt haben möchte. Später erklärte sie mir, daß zuerst die Kälber heraus gefangen wurden, die als Zuchtbullen aufgezogen werden sollen.

Auch hier gab es einen kleinen "Unfall ". Nein, es waren sogar zwei...
Ein Kalb war so sicher auf den Füßen, daß es trotz einem gefangenen Hinterfuß auf den Beinen blieb und wie wild auskeilte. Keine Chance, es umzuwerfen. Also ritt der Reiter einen Bogen, schoß mit dem Kalb wieder in den Korral rein, mit dem wild bockenden Kalb in Schlepp mang allen Leuten durch, dann wieder ein Bogen und im Galopp raus aus dem Korral. Dann konnten sie das Kalb endlich packen und umwerfen. Das sieht alles so einfach aus, kann aber gut gebrochene Knochen geben, wenn man von einem Tritt getroffen wird.
Ein anderes Kalb riß sich los und schoß im Galopp über die daneben hockende Gruppe, die grad' ein anderes Kalb in Arbeit hatte. Alle spritzten auseinander und das Gelächter war groß, als sich herausstellte, das keiner was abbekommen hat.

Als wir die Kälber fertig hatten fuhren wir noch auf eine andere Koppel, eine kleine Herde zusammen treiben und wieder Kühe verdoktern, Kälber brennen. Es waren so viele Leute zugange, da dachte ich mir, daß ich nicht unbedingt gebraucht werde. Also drehte ich mit meinem Sonny ein paar kleine Runden auf der Koppel. Sonny war nicht grad' begeistert von meiner Idee, machte aber gut mit. Am schnellsten ging's aber doch in Richtung Trailer, wo Pancho auf uns wartete.



Mimi wollte nicht mit zum Dinner, sie sagte, es wäre mein letzter Abend. So konnten wir uns herausreden, daß wir keine Lust auf Dinner mit den obercoolen College Kids hatten... :-)

Mimi zauberte uns wieder ein tolles Abendessen, die Krönung war Pecan Pie Nachtisch. Und im Fernsehen brachte "Horse TV" total witzige Beiträge von den "Bishop Mule Days". Wow, was die alles mit ihren Mules angestellt haben!







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