Steffi: USA 2001
Donnerstag, "Tag 11 ": JX Ranch



Mimi verpaßte mir wieder meinen "Lieblings-Sonny ", wir verluden ihn und ihren Pancho, fuhren zu ihrer Freundin Nancy. Tom hatte mit Nancy's Göttergatten geschäftlich was abzuhandeln und folgte uns deshalb im kleinen Pickup der Ranch.


Nancys Haus ist einfach unbeschreiblich! WOW! Mein Traum-Haus existiert! Ein großes Wohnzimmer mit Kamin und Küchenzeile, diverse Zimmer, alles rustikal in Holz...

Nancy wollte uns auf unserem Trailritt zu Roberts Camp begleiten. Oder besser gesagt: Nancy kannte den Trail und Mimi wollte checken, ob sie den Trail findet, weil sie vielleicht mal mit Gästen auf diesen Ritt gehen will.


Und so fingen wir Nancys Muli ein, Nancy sattelte, packte das Muli zu unseren Rössern auf den Hänger und weiter ging's zum Trailhead.

Ich dachte, mit meinem Sonny werde ich wahrscheinlich gut zu tun haben, daß ich mit Pancho und dem Muli mithalte. Hatte schon überlegt, ob ich Mimi nicht lieber nach Cochise fragen soll. Aber Sonny ist nun mal mein Lieblingspferd in Mimis kleiner Herde und ich dachte, daß ich halt damit leben muß, daß er es etwas gemütlicher mag.

Aber es sollte ganz anders kommen: Olle Sonny war so gut drauf, daß er an den anderen glatt vorbei marschierte. Er hatte so richtig Spaß, den neuen Trail zu erkunden, und ich hatte richtig zu tun, daß er hinter Pancho bleibt.


Wir waren fast vier Stunden unterwegs. Tolle Landschaft, Berge, Hochebenen... und am Ziel fanden wir einen super Rastplatz vor. Mit diversen Sitzgruppen, Feuerstellen, Wasserstelle... mit einem großen Korral, einem anschließenden Gang, der zu acht Paddocks führte. So konnten wir die Pferde und das Muli wälzen lassen. Dann konnten sich unsere Reittiere in getrennten Ausläufen eine Runde ausruhen, bis wir damit fertig waren, Nancys unglaubliche Sandwiches und Plätzchen zu vertilgen.

Wir hätten am liebsten noch eine Runde "abgepennt ", mußten aber wiederlos in Richtung Heimat. Den Heimweg schafften wir in nur 2,5 Stunden, weil es unsere Reittiere ziemlich eilig hatten, nach Hause zu kommen.

Wir luden Nancy und ihr Muli ab, fuhren zur Ranch und Mimi rief Tom an. Er hätte zwei Möglichkeiten zur Auswahl: entweder kocht er Abendessen oder er fährt uns in die Stadt und geht mit uns essen. Hmmm... ich war zwar eher für zu Hause essen, aber Tom hatte keine Lust zum Kochen und Mimi sagte, daß sie nur selten ausgehen. Also klemmten wir uns alle drei in den kleinen Pickup und sausen in die Stadt.





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