Steffi: USA 2001

Donnerstag, "Tag 4 ": Colorado - Wyoming - Nebraska

"Plan A" war, daß ich gaaaaanz früh aufstehe und losfahre. Gleich in Richtung Norden. Aber das hatte sich ja gleich erledigt, weil ich noch in die Stadt mußte, die Kamera abholen. Vorsichtshalber fuhr ich an einer Tankstelle ran und kaufte ein paar Knabber-Sachen. Dann die "Zitterpartie ", ob die Karte geht. Ja! Toll!!! Also, nichts wie hin zum Kamera Shop.

Dieses Mal klappte alles, dann besuchte ich noch Wells Fargo, Geld tauschen und eine Bank, um Dukes Scheck einzulösen. So war ich dann erst gegen 10 Uhr auf der Piste in Richtung Norden. Aber wenigstens mit ein paar $$ in der Tasche und einer neuen Kamera.

Ich fand es echt schade, daß ich nur sowenig Zeit in Colorado Springs hatte. Besonders hätte mich ein Besuch der "Pro Rodeo Hall of Fame" gereizt. Aber nächstes Jahr bin ich wieder auf Schively, da wird auch ein Besuch in Colorado Springs drin sein.

Die Fahrt durch Denver verlief ziemlich glatt, es war mittags und nicht viel Verkehr. Ich machte einen kleinen Umweg über die 287, um auf der Two Bars Seven Ranch vorbei zu schauen. Aber das Tor war zu und verschlossen. Keiner da. Schade.

Ich war 1993 und 1994 je zwei Wochen auf der Ranch und hätte gern mal "hi" gesagt. Naja, es war noch früh in der Saison, zu früh für Gäste auf der Ranch. Also bin ich ein paar Meilen weiter und habe bei Gary in Tie Siding meinen "Kaffee-Stop" eingelegt.

Dann ging's weiter in Richtung Nordosten. Bin bis kurz vor Douglas Interstate gefahren, kaum Verkehr, Sonnenschein, ich wurde irgendwann ziemlich müde und konnte mich nur mit ungarischer Hardrock Musik von "Edda müvek" wach halten.

Dann ging es etliche Meilen Landstraße nach Crawford und nun hatte ich was vergessen: den Zettel mit der Adresse und Wegbeschreibung zur JX Ranch. Ich suchte und suchte, aber der Zettel tauchte nicht auf und mein Notebook half mir auch nicht weiter. :-(

In Crawford angekommen fragte ich an einer Tankstelle. "Nein, die Ranch kennen wir nicht." Zum Glück fand ich dann aber die Adresse und Telefonnummer in einemTelefonbuch, rief an, Mimi erklärte mir noch mal kurz, wie ich die Ranch finde.

Es war ziemlich einfach und mein kleines Auto hatte keine Probleme mit der Dirt Road zur Ranch. Mimi und Tom begrüßten mich sehr herzlich. Da zwei Jäger im Gästehaus wohnten haben sie mich im Haupthaus einquartiert. Ich bekam ein nettes, gemütliches Zimmer in der ersten Etage. Und ein neues Basecap, mit dem Logo der JX Ranch. Damit ich auch "richtig angezogen bin ".

Abends war ein Wahnsinns-Dinner angesagt. Und ich konnte über Mimi's Account endlich wieder vernünftig e-Mails checken.





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